21 Oktober 2019
Benjamin Jansen

Benjamin Jansen

Sieg im Einzel, Platz zwei im Doppel: Unsere „Spielerin des Monats Juni“ hätte beim Alemannen-Cup nicht viel besser abschneiden können.

Es hätte für Nafisa sogar ein Dreifacherfolg werden können, wenn sie mit ihrem geplanten Mixedpartner, dem späteren Einzel-Standardsieger, noch ins Mixedfeld nachgerückt wäre. Aber das war an diesem Wochenende durchaus zu verschmerzen. Schon in der Liga konnte sie in der vergangenen Saison eine eindrucksvolle Bilanz vorweisen: Von elf Bezirksligaeinzeln gewann Nafisa neun, im Doppel hatte sie nicht ein Spiel abgegeben.

Der einzige Makel aus BSC-Sicht: Sie trug nicht das Herzogenrather Trikot. Aber immerhin das unseres befreundeten Vereins BT Baesweiler. Dass ihr Siegeszug in der neuen Spielzeit weitergehen wird, ist schon jetzt so gut wie sicher: Durch den Baesweiler Abstieg wird sie in der Bezirksklasse den Gegnerinnen das Fürchten lehren. Aber vermutlich wird der Baesweiler Weg schon bald wieder nach oben führen - nicht zuletzt dank Nafisa.

Die Suche nach dem „Spieler des Monats“ ist durchaus spannend - zumindest aus Sicht der BSC-Jury. Statistiken werden ausgewertet, Turnier- oder Meisterschaftsergebnisse unter die Lupe genommen und Trainingsleistungen oder besondere Verdienste genauer betrachtet. Seit der Einführung hat es niemand geschafft, zwei Mal den Titel abzustauben. Mit Ablauf des Monats Mai hat sich das jedoch geändert.

Denn Olli hat im Mai einmal mehr unter Beweis gestellt, dass Turnierzeit auch „Ollizeit“ ist. Bei den BTB Open landete er - obwohl er sechs Wochen lang keinen Schläger in der Hand hatte - auf Anhieb auf Platz eins im Doppel. Und auch wenn unser Eurode Cup und der Alemannen Cup schon im Juni lagen: Ollis Erfolgsserie ging weiter. Platz eins im Mixed (Eurode Cup) und jeweils Platz zwei im Doppel in Herzogenrath und Aachen. Sollte Ollis gute Form sich bis zu den Meisterschaftsspielen halten, dürfte er auch in seiner ersten Verbandsligasaison für Furore sorgen.

Die Saison ist vorbei. Das bedeutet im Umkehrschluss: Die Turnierzeit beginnt. Dass unsere „Spielerin des Monats April“ überaus motiviert ist und gleich an drei Turnieren in sechs Wochen teilnimmt, spricht eindeutig dafür, dass sie in der kommenden Saison einiges vor hat.

Für Svenja, die vor der Saison den Weg von Baesweiler zurück zum BSC gefunden hat und zugleich auch noch ihren Freund Fabian mitgebracht hat, ging es mit den BTB Open los. Dort gelang es ihr sowohl im Einzel als auch im Doppel mit einer positiven Bilanz herauszukommen. Es folgen die offenen Grevenbroicher Stadtmeisterschaften, bevor der unser Heimturnier - der Eurode Cup - ansteht. Wir wünschen unserem BSC-Eigengewächs viel Erfolg - aber vor allem viel Spaß.

Ein Foto von Svenja wird zeitnah nachgereicht.

Die Entscheidung fiel am letzten Spieltag. Unsere fünfte Mannschaft ging als Tabellenführer in das große Finale, mit TuS Aldenhoven wartete allerdings eine hohe Hürde auf das Team. Unabhängig vom Ausgang des letzten Saisonspiels stand aber zuvor schon fest, dass sich unsere Fünfte sensationell entwickelt hat – vom langjährigen Kellerkind zum Aufstiegskandidaten. Als unsere „Spielerin des Monats März“ zum Schläger greifen sollte, war immer noch alles offen. Obwohl sie ihr Mixed gewann, blieb der Jubel am Ende des Tages aus.

Claudia setzte sich zwar an der Seite von Thomas durch, letztlich musste sich unsere Fünfte aber mit 3:5 geschlagen geben und Verfolger Rheinland Übach in der Tabelle noch vorbeiziehen lassen. Dennoch kann die Vize-Meisterschaft nicht hoch genug eingeschätzt werden. Am zweiten Platz hatte auch Claudia, die zu den trainingsfleißigen BSClern gehört, großen Anteil. Ihre persönliche Quote hat sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verbessert, was auch ein Ergebnis von (Trainings-)Eifer und Ehrgeiz ist. Und trotz ihrer dienstlichen Verpflichtungen hat sie es auch in dieser Saison immer wieder geschafft, auf dem Platz zu stehen, wenn die Fünfte sie gebraucht hat. Ob in der neuen Saison dann der ganz große Wurf gelingt, wird die Zukunft zeigen.

Es sollte ein absolutes Endspiel werden. Ein Endspiel, auf das keiner mehr zu Hoffen gewagt hatte. Da unserer dritten Mannschaft am vorletzten Spieltag der Überraschungssieg gegen Aufstiegsaspirant 1. CfB Köln 3 gelang, fiel am letzten Spieltag im direkten Duell mit Olpe die Entscheidung, wer den bitteren Gang in die Bezirksklasse antreten muss. Dass es überhaupt zu diesem Endspiel kommen konnte, daran hatte unser „Spieler des Monats Februar“ großen Anteil.

Denn Thomas gewann nicht nur sein Doppel, er siegte auch im Einzel, wo sich die eigentliche Sensation zutrug: Unser „Mister Dreisatz“ gewann doch tatsächlich in zwei (!!!) Sätzen. Schon seit vielen Jahren ist der ehemalige Immendorfer nicht nur auf dem Platz eine Konstante, auch abseits des Feldes ist Thomas als zuverlässiger Kapitän und Herr der Finanzen eine absolute Stütze und aus dem Verein nicht wegzudenken. Und in allen Fällen geht es häufig schonmal in den „Bonussatz“. Dass er Ausdauer besitzt - in vielerlei Hinsicht -, stellt er unter anderem auch jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit unter Beweis, den er mit dem Fahrrad antritt. Wenn er demnächst auch den Schläger wieder häufiger in der Hand halten sollte, dann könnte vielleicht das passieren, was nahezu undenkbar erscheint: Dass er regelmäßig Spiele in zwei Sätzen gewinnt...

Es war schon eine kleine Vorentscheidung. Als unsere „Spielerin des Monats Januar“ ihr Einzel im Spitzenspiel unserer fünften Mannschaft gegen Rheinland Übach 1 gewann, war bereits abzusehen, dass es im Aufstiegsrennen noch einmal spannend werden könnte. Mittlerweile steht fest: Das wird es auch.

Nach dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten liegt unsere Fünfte zwei Spieltage vor Saisonende punktgleich und nur ein Spiel vom Spitzenreiter entfernt auf Platz zwei. So gesehen befindet sich Michi mit ihren Teamkollegen mittendrin im Kampf um die Beförderung in die Bezirksklasse. Dass man sich immer auf sie verlassen kann, sollte jeder im Verein mittlerweile mitbekommen haben, schließlich ist Michi schon seit 2002 (!!!) beim BSC. Sogar zu Zeiten, als sie quasi die einzige Frau in der fünften Mannschaft war und so häufg "doppellos" blieb, hat sie nicht aufgesteckt, so dass die Fünfte nie vom Spielbetrieb abgemeldet werden musste. Die „Krönung“ ihrer BSC-Laufbahn könnte am 16. März folgen, nach dem letzten Spieltag. Gegen 21 Uhr sollten dann nämlich feststehen, ob Michis Sieg letztlich sogar eine Entscheidung im Aufstiegsrennen war.

Die Bilanz zum Jahresende kann sich durchaus sehen lassen: Unsere erste Mannschaft liegt auf Aufstiegskurs, unsere zweite hat sich in der Spitzengruppe festgesetzt, unsere dritte hat sich auf einen Nicht-Abstiegsplatz gekämpft, unsere vierte hat bewiesen, dass sie mithalten kann, und unsere fünfte ist Spitzenreiter-Jäger Nummer eins. Und auch unser Nachwuchs überzeugt: Unsere Schüler liegen auf einem starken dritten Platz. Was auch ein Verdienst unseres „Spieler des Monats Dezember“ ist.

Denn unser „Feuerwehrmann“ Lukas ist eigentlich immer da, wenn es brennt. Ob er zum wiederholten Mal die Betreuung unserer Jüngsten übernimmt oder in der vierten Mannschaft aushilft, damit diese vollständig antreten kann: Auf Lukas ist Verlass. Die Jury hofft, dass der BSC noch viele Jahre nicht nur auf die spielerischen Fähigkeiten unseres „Riesen“ setzen kann, sondern auch auf sein Engagement abseits des Feldes. Denn Lukas ist ein absoluter Teamplayer - und somit auch ein hochverdienter „Spieler des Monats Dezember“. Das Bild wird zeitnah ausgetauscht.

Die Hinrundenbilanz kann sich durchaus sehen lassen, und das gilt nicht nur für unsere erste Mannschaft. Das trifft auch auf die Ergebnisse unseren „Spieler des Monats November“ zu, der seit seinem Wechsel im Sommer eine starke Entwicklung genommen hat und statistisch betrachtet der erfolgreichste BSCler der zweiten Mannschaft ist.

Denn Michi gewann in der ersten Halbserie neun von zwölf Spielen, im November setzte er sich sogar in fünf von sechs Spielen durch. Sogar bei seiner einzigen Niederlage in diesem Monat - im Einzel gegen unsere ehemalige, landesligaerfahrene Nummer eins Tobi - überzeugte der ehemalige Stolberger auf ganzer Linie, nur das i-Tüpfelchen fehlte nach einer 18:14-Führung im 3. Satz. Besonders beeindruckend ist, dass Michi vor seinem Wechsel eher als Mixedspieler im Einsatz war, sich aber nun in einen tollen Einzelspieler verwandelt hat.

In einer Woche steht für den 29-Jährigen ein weiteres Highlight an: Dann wird er 30. Die BSC-Jury hofft, dass sein Smash auch in diesem fortgeschrittenen Alter noch diese hammerharte Qualität hat!

Es hätte bisher nicht viel besser laufen können. Aus den ersten vier Spielen holte unsere fünfte Mannschaft sensationelle acht Punkte, aus dem jahrelangen Kellerkind ist in dieser Saison ein ganz heißer Aufstiegskandidat geworden. Großen Anteil daran hat unser "Spieler des Monats Oktober", der seit Jahren ein Aktivposten der Mannschaft ist und in dieser Saison zu Höchstform aufläuft.

Michael überzeugte bisher sowohl im Doppel, als auch im Einzel - und das obwohl er das erste Einzel spielt. Im Oktober war seine Bilanz makellos, im gesamten Saisonverlauf hat das BSC-Urgestein von acht Spielen erst zwei verloren. Und die gingen auch noch im 3. Satz an den Gegner. Selbst am vergangenen Wochenende, als BSC 5 den ersten kleinen Dämpfer beim 1:7 beim FC Rheinland Übach erhielt, gewann Michael sein Einzel. Sollte es weiter so gut für ihn und unsere Fünfte laufen, dürfte das Rückspiel gegen die Übacher zu einem unfassbar spannenden Aufstiegsendspiel werden...

Der Ball fliegt wieder, die ersten Spiele sind Geschichte. Dass unsere erste Mannschaft mit zwei Siegen aus den ersten beiden Partien den besten Saisonstart seit mehr als zehn Jahren hingelegt hat, daran hatte auch unserer „Spieler des Monats September“ seinen Anteil.

Denn unser Neuzugang Jan, der vor der Saison vom BRC Eschweiler kam, gewann seine ersten vier Spiele. Erst am dritten Spieltag, nach einer vierstündigen Anreise (Erdogan-Besuch in Köln), musste sich der 29-Jährige im Doppel an der Seite von Volker dem ehemaligen Oberliga-Spieler Marcus Barsch und dem ehemaligen Verbandsliga-Spieler Philipp Bollmann geschlagen geben. Im Einzel ist Jan aber auch nach dem vierten Spieltag noch ungeschlagen, und gegen SW Köln gewann er auch wieder sein Doppel. Macht in Summe: sieben Siege in acht Spielen. So kann es weitergehen, findet die BSC-Jury.

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