7 Juni 2020
Benjamin Jansen

Benjamin Jansen

Eigentlich hätten noch ein paar Partien in der Saison 2019/20 absolviert werden müssen. Da sich aufgrund des Coronavirus aber keine Prognose abgeben lässt, wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, hat der Badmintonverband entschieden, die Spielzeit vorzeitig zu beenden. Und so wurden auch die Abschlusstabellen erstellt. Nur wie? Das erklärt Miles Eggers: „Unsere Entscheidung in dieser noch nicht dagewesenen und auch in der Spielordnung nicht erwähnten Situation basiert auf dem Hochrechnen der Hinrun- denspiele für die noch ausstehenden Begegnungen der Rückrunde. Die Ergebnisse der Hinrunde sind also für die fehlenden Rückrundenbegegnungen über- nommen worden. Damit ist in allen O19-Staffeln die Anzahl der Spiele identisch.“ Was das für unsere Mannschaften bedeutet, lest ihr hier.

Für die erste Mannschaft endet das Abenteuer Verbandsliga auf dem letzten Platz - der Abstieg stand schon vor dem Ausbruch des Coronavirus fest. In der neuen Saison geht es in der Landesliga auf Punktejagd. Immer vorausgesetzt, dass bis dahin wieder gespielt werden kann.

Unsere zweite Mannschaft verbessert sich durch die Hochrechnung vom vierten auf den dritten Platz. Dadurch hat sich BSC 2 ein weiteres Jahr in der Bezirksliga gesichert.

Unsere dritte und vierte Mannschaft verändern ihre Position nicht und landen in ihrer jeweiligen Bezirksklasse-Staffel ebenfalls auf Platz drei. Ob beide Mannschaften in der kommenden Saison in der Bezirksklasse antreten, dürfte auch davon abhängen, wie viele Spieler zur Verfügung stehen.

Unsere fünfte Mannschaft schließt die Spielzeit auf Platz fünf ab. Die Hochrechnung hat zu keiner Veränderung geführt.

Für unsere Jugend und Schüler war die Saison noch regulär zu Ende gegangen, beide BSC-Nachwuchsteams landeten in der Bezirksliga auf dem letzten Platz.

Die Abschlusstabellen im Überblick:

Sonderheft der Badminton Rundschau

Dass die erste Saison in der Verbandsliga seit 25 Jahren ein großes Abenteuer für unsere erste Mannschaft werden würde, war allen Beteiligten im Vorfeld klar. Wenn die zweite Hälfte ähnlich spannend verläuft wie die erste, dürfte es eine interessante Rückrunde werden. Während BSC 2 (Bezirksliga), BSC 3 (Berzirksklasse) und BSC 5 (Kreisliga) sich im Mittelfeld des Tableaus angesiedelt haben, kämpft unsere Vierte um den Klassenerhalt in der Bezirksklasse. Hier ein kurzer Überblick:

1. Mannschaft: Es war ein Traumstart. Im ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Verbandsliga setzte sich unsere Erste mit 5:3 gegen den Pulheimer SC 1 durch. Es sollte der einzige Sieg in der Hinrunde bleiben, was viel damit zu tun hatte, dass BSC 1 nie in Bestsetzung antreten konnten; Olli stand nur in einem Spiel auf dem Platz. Dennoch schrammte man in ein paar Begegnungen nur knapp an einem weiteren Punktgewinn vorbei. Der Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze beträgt lediglich drei Punkte, so dass der Klassenerhalt nicht unmöglich erscheint, auch wenn er letztlich eine große Überraschung darstellen würde. Eine Spielberechtigung für Milena zu beantragen, hat sich als Volltreffer erwiesen, da unser Neuzugang die beste Bilanz in der Ersten vorweisen kann.

2. Mannschaft: Unsere Zweite kann nach der Hinrunde eine ausgeglichene Punktebilanz vorweisen. Drei Siege stehen in der Bezirksliga drei Niederlagen gegenüber, bei einem Unentschieden. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass BSC 2 weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu tun haben wird. Das ist nach Lage der Dinge eine gute Nachricht, da einige Verletzungen und Abwesenheiten dazu geführt haben, dass nie alle Spieler zur Verfügung standen. Das Team überzeugte vor allem in den Doppeldisziplinen, knapp zwei Drittel der Begegnungen wurden gewonnen. In den Einzeln fehlte dagegen zuletzt ein wenig die Konstanz, um noch besser dazustehen als Platz fünf.

3. Mannschaft: Die Ergebnisse zeigen es deutlich: Unsere neu formierte dritte Mannschaft spielt in einer sehr ausgeglichenen Liga. Kein Team wurde deutlich besiegt, gegen keine Mannschaft setzte es eine klare Niederlage. Das spiegelt sich auch in der Punktausbeute wider: BSC 3 liegt mit 9:5 Zählern aktuell auf Platz drei. Zu Beginn musste sich unsere Dritte erst noch finden, zuletzt hat die Formkurve aber steil oben gezeigt. Besonders hervorzuheben ist das Unentschieden gegen Tabellenführer BV Aachen 4, der ansonsten keinen weiteren Punkt abgegeben hat. Platz zwei erscheint auch deshalb als Saisonziel nicht unrealistisch.

4. Mannschaft: Unserer Vierten ist am letzten Hinrundenspieltag ein „Big Point“ gelungen. Beim direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, Hertha Walheim 3, setze sich BSC 4 mit 5:3 durch. Dadurch gelang der Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Das war nur möglich, weil Domme einmal mehr unter Beweis gestellt hat, dass er ein absoluter Teamplayer ist und sich trotz Krankheit in der letzten Begegnung des Tages zum Sieg im Einzel gequält hat. Sollte das Team etwas mehr Konstanz in die Leistungen bekommen und in einigen Partien auch das Matchglück auf seiner Seite haben, dürfte der Klassenerhalt kein Problem darstellen.

5. Mannschaft: Zwei Leistungsträger hat unsere Fünfte vor der Saison an unsere Dritte abgegeben. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass die Mannschaft so gut durch die Hinrunde gekommen ist. Nach sechs Spielen kann BSC 5 ein ausgeglichenes Punkteverhältnis aufweisen. Positiv festzuhalten ist auch, dass mit Philipp und Fabian zwei Zugänge erfolgreich integriert werden konnten und auch unser Eigengewächs Bastian sein Debüt im BSC-Seniorenlager gefeiert hat.

Jugend-Mannschaft: Unserer älterer Nachwuchs - das Team wurde vor der Saison neu zusammengestellt - musste in der Hinrunde ein wenig Lehrgeld zahlen. Was in keinster Weise schlimm ist, da man so für die Zukunft lernt.

Schüler-Mannschaft: Die jüngsten BSCler befinden sich ebenfalls in einer sehr starken Liga und liegen auf dem letzten Tabellenplatz. Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, gibt es nicht, da unsere Schüler fleißig trainieren und von Woche zu Woche besser werden.

Sieg im Einzel, Platz zwei im Doppel: Unsere „Spielerin des Monats Juni“ hätte beim Alemannen-Cup nicht viel besser abschneiden können.

Es hätte für Nafisa sogar ein Dreifacherfolg werden können, wenn sie mit ihrem geplanten Mixedpartner, dem späteren Einzel-Standardsieger, noch ins Mixedfeld nachgerückt wäre. Aber das war an diesem Wochenende durchaus zu verschmerzen. Schon in der Liga konnte sie in der vergangenen Saison eine eindrucksvolle Bilanz vorweisen: Von elf Bezirksligaeinzeln gewann Nafisa neun, im Doppel hatte sie nicht ein Spiel abgegeben.

Der einzige Makel aus BSC-Sicht: Sie trug nicht das Herzogenrather Trikot. Aber immerhin das unseres befreundeten Vereins BT Baesweiler. Dass ihr Siegeszug in der neuen Spielzeit weitergehen wird, ist schon jetzt so gut wie sicher: Durch den Baesweiler Abstieg wird sie in der Bezirksklasse den Gegnerinnen das Fürchten lehren. Aber vermutlich wird der Baesweiler Weg schon bald wieder nach oben führen - nicht zuletzt dank Nafisa.

Die Suche nach dem „Spieler des Monats“ ist durchaus spannend - zumindest aus Sicht der BSC-Jury. Statistiken werden ausgewertet, Turnier- oder Meisterschaftsergebnisse unter die Lupe genommen und Trainingsleistungen oder besondere Verdienste genauer betrachtet. Seit der Einführung hat es niemand geschafft, zwei Mal den Titel abzustauben. Mit Ablauf des Monats Mai hat sich das jedoch geändert.

Denn Olli hat im Mai einmal mehr unter Beweis gestellt, dass Turnierzeit auch „Ollizeit“ ist. Bei den BTB Open landete er - obwohl er sechs Wochen lang keinen Schläger in der Hand hatte - auf Anhieb auf Platz eins im Doppel. Und auch wenn unser Eurode Cup und der Alemannen Cup schon im Juni lagen: Ollis Erfolgsserie ging weiter. Platz eins im Mixed (Eurode Cup) und jeweils Platz zwei im Doppel in Herzogenrath und Aachen. Sollte Ollis gute Form sich bis zu den Meisterschaftsspielen halten, dürfte er auch in seiner ersten Verbandsligasaison für Furore sorgen.

Die Saison ist vorbei. Das bedeutet im Umkehrschluss: Die Turnierzeit beginnt. Dass unsere „Spielerin des Monats April“ überaus motiviert ist und gleich an drei Turnieren in sechs Wochen teilnimmt, spricht eindeutig dafür, dass sie in der kommenden Saison einiges vor hat.

Für Svenja, die vor der Saison den Weg von Baesweiler zurück zum BSC gefunden hat und zugleich auch noch ihren Freund Fabian mitgebracht hat, ging es mit den BTB Open los. Dort gelang es ihr sowohl im Einzel als auch im Doppel mit einer positiven Bilanz herauszukommen. Es folgen die offenen Grevenbroicher Stadtmeisterschaften, bevor der unser Heimturnier - der Eurode Cup - ansteht. Wir wünschen unserem BSC-Eigengewächs viel Erfolg - aber vor allem viel Spaß.

Ein Foto von Svenja wird zeitnah nachgereicht.

Die Entscheidung fiel am letzten Spieltag. Unsere fünfte Mannschaft ging als Tabellenführer in das große Finale, mit TuS Aldenhoven wartete allerdings eine hohe Hürde auf das Team. Unabhängig vom Ausgang des letzten Saisonspiels stand aber zuvor schon fest, dass sich unsere Fünfte sensationell entwickelt hat – vom langjährigen Kellerkind zum Aufstiegskandidaten. Als unsere „Spielerin des Monats März“ zum Schläger greifen sollte, war immer noch alles offen. Obwohl sie ihr Mixed gewann, blieb der Jubel am Ende des Tages aus.

Claudia setzte sich zwar an der Seite von Thomas durch, letztlich musste sich unsere Fünfte aber mit 3:5 geschlagen geben und Verfolger Rheinland Übach in der Tabelle noch vorbeiziehen lassen. Dennoch kann die Vize-Meisterschaft nicht hoch genug eingeschätzt werden. Am zweiten Platz hatte auch Claudia, die zu den trainingsfleißigen BSClern gehört, großen Anteil. Ihre persönliche Quote hat sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verbessert, was auch ein Ergebnis von (Trainings-)Eifer und Ehrgeiz ist. Und trotz ihrer dienstlichen Verpflichtungen hat sie es auch in dieser Saison immer wieder geschafft, auf dem Platz zu stehen, wenn die Fünfte sie gebraucht hat. Ob in der neuen Saison dann der ganz große Wurf gelingt, wird die Zukunft zeigen.

Es sollte ein absolutes Endspiel werden. Ein Endspiel, auf das keiner mehr zu Hoffen gewagt hatte. Da unserer dritten Mannschaft am vorletzten Spieltag der Überraschungssieg gegen Aufstiegsaspirant 1. CfB Köln 3 gelang, fiel am letzten Spieltag im direkten Duell mit Olpe die Entscheidung, wer den bitteren Gang in die Bezirksklasse antreten muss. Dass es überhaupt zu diesem Endspiel kommen konnte, daran hatte unser „Spieler des Monats Februar“ großen Anteil.

Denn Thomas gewann nicht nur sein Doppel, er siegte auch im Einzel, wo sich die eigentliche Sensation zutrug: Unser „Mister Dreisatz“ gewann doch tatsächlich in zwei (!!!) Sätzen. Schon seit vielen Jahren ist der ehemalige Immendorfer nicht nur auf dem Platz eine Konstante, auch abseits des Feldes ist Thomas als zuverlässiger Kapitän und Herr der Finanzen eine absolute Stütze und aus dem Verein nicht wegzudenken. Und in allen Fällen geht es häufig schonmal in den „Bonussatz“. Dass er Ausdauer besitzt - in vielerlei Hinsicht -, stellt er unter anderem auch jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit unter Beweis, den er mit dem Fahrrad antritt. Wenn er demnächst auch den Schläger wieder häufiger in der Hand halten sollte, dann könnte vielleicht das passieren, was nahezu undenkbar erscheint: Dass er regelmäßig Spiele in zwei Sätzen gewinnt...

Es war schon eine kleine Vorentscheidung. Als unsere „Spielerin des Monats Januar“ ihr Einzel im Spitzenspiel unserer fünften Mannschaft gegen Rheinland Übach 1 gewann, war bereits abzusehen, dass es im Aufstiegsrennen noch einmal spannend werden könnte. Mittlerweile steht fest: Das wird es auch.

Nach dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten liegt unsere Fünfte zwei Spieltage vor Saisonende punktgleich und nur ein Spiel vom Spitzenreiter entfernt auf Platz zwei. So gesehen befindet sich Michi mit ihren Teamkollegen mittendrin im Kampf um die Beförderung in die Bezirksklasse. Dass man sich immer auf sie verlassen kann, sollte jeder im Verein mittlerweile mitbekommen haben, schließlich ist Michi schon seit 2002 (!!!) beim BSC. Sogar zu Zeiten, als sie quasi die einzige Frau in der fünften Mannschaft war und so häufg "doppellos" blieb, hat sie nicht aufgesteckt, so dass die Fünfte nie vom Spielbetrieb abgemeldet werden musste. Die „Krönung“ ihrer BSC-Laufbahn könnte am 16. März folgen, nach dem letzten Spieltag. Gegen 21 Uhr sollten dann nämlich feststehen, ob Michis Sieg letztlich sogar eine Entscheidung im Aufstiegsrennen war.

Die Bilanz zum Jahresende kann sich durchaus sehen lassen: Unsere erste Mannschaft liegt auf Aufstiegskurs, unsere zweite hat sich in der Spitzengruppe festgesetzt, unsere dritte hat sich auf einen Nicht-Abstiegsplatz gekämpft, unsere vierte hat bewiesen, dass sie mithalten kann, und unsere fünfte ist Spitzenreiter-Jäger Nummer eins. Und auch unser Nachwuchs überzeugt: Unsere Schüler liegen auf einem starken dritten Platz. Was auch ein Verdienst unseres „Spieler des Monats Dezember“ ist.

Denn unser „Feuerwehrmann“ Lukas ist eigentlich immer da, wenn es brennt. Ob er zum wiederholten Mal die Betreuung unserer Jüngsten übernimmt oder in der vierten Mannschaft aushilft, damit diese vollständig antreten kann: Auf Lukas ist Verlass. Die Jury hofft, dass der BSC noch viele Jahre nicht nur auf die spielerischen Fähigkeiten unseres „Riesen“ setzen kann, sondern auch auf sein Engagement abseits des Feldes. Denn Lukas ist ein absoluter Teamplayer - und somit auch ein hochverdienter „Spieler des Monats Dezember“. Das Bild wird zeitnah ausgetauscht.

Die Hinrundenbilanz kann sich durchaus sehen lassen, und das gilt nicht nur für unsere erste Mannschaft. Das trifft auch auf die Ergebnisse unseren „Spieler des Monats November“ zu, der seit seinem Wechsel im Sommer eine starke Entwicklung genommen hat und statistisch betrachtet der erfolgreichste BSCler der zweiten Mannschaft ist.

Denn Michi gewann in der ersten Halbserie neun von zwölf Spielen, im November setzte er sich sogar in fünf von sechs Spielen durch. Sogar bei seiner einzigen Niederlage in diesem Monat - im Einzel gegen unsere ehemalige, landesligaerfahrene Nummer eins Tobi - überzeugte der ehemalige Stolberger auf ganzer Linie, nur das i-Tüpfelchen fehlte nach einer 18:14-Führung im 3. Satz. Besonders beeindruckend ist, dass Michi vor seinem Wechsel eher als Mixedspieler im Einsatz war, sich aber nun in einen tollen Einzelspieler verwandelt hat.

In einer Woche steht für den 29-Jährigen ein weiteres Highlight an: Dann wird er 30. Die BSC-Jury hofft, dass sein Smash auch in diesem fortgeschrittenen Alter noch diese hammerharte Qualität hat!

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