21 February 2019
Benjamin Jansen

Benjamin Jansen

Es war schon eine kleine Vorentscheidung. Als unsere „Spielerin des Monats Januar“ ihr Einzel im Spitzenspiel unserer fünften Mannschaft gegen Rheinland Übach 1 gewann, war bereits abzusehen, dass es im Aufstiegsrennen noch einmal spannend werden könnte. Mittlerweile steht fest: Das wird es auch.

Nach dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten liegt unsere Fünfte zwei Spieltage vor Saisonende punktgleich und nur ein Spiel vom Spitzenreiter entfernt auf Platz zwei. So gesehen befindet sich Michi mit ihren Teamkollegen mittendrin im Kampf um die Beförderung in die Bezirksklasse. Dass man sich immer auf sie verlassen kann, sollte jeder im Verein mittlerweile mitbekommen haben, schließlich ist Michi schon seit 2002 (!!!) beim BSC. Sogar zu Zeiten, als sie quasi die einzige Frau in der fünften Mannschaft war und so häufg "doppellos" blieb, hat sie nicht aufgesteckt, so dass die Fünfte nie vom Spielbetrieb abgemeldet werden musste. Die „Krönung“ ihrer BSC-Laufbahn könnte am 16. März folgen, nach dem letzten Spieltag. Gegen 21 Uhr sollten dann nämlich feststehen, ob Michis Sieg letztlich sogar eine Entscheidung im Aufstiegsrennen war.

Die Bilanz zum Jahresende kann sich durchaus sehen lassen: Unsere erste Mannschaft liegt auf Aufstiegskurs, unsere zweite hat sich in der Spitzengruppe festgesetzt, unsere dritte hat sich auf einen Nicht-Abstiegsplatz gekämpft, unsere vierte hat bewiesen, dass sie mithalten kann, und unsere fünfte ist Spitzenreiter-Jäger Nummer eins. Und auch unser Nachwuchs überzeugt: Unsere Schüler liegen auf einem starken dritten Platz. Was auch ein Verdienst unseres „Spieler des Monats Dezember“ ist.

Denn unser „Feuerwehrmann“ Lukas ist eigentlich immer da, wenn es brennt. Ob er zum wiederholten Mal die Betreuung unserer Jüngsten übernimmt oder in der vierten Mannschaft aushilft, damit diese vollständig antreten kann: Auf Lukas ist Verlass. Die Jury hofft, dass der BSC noch viele Jahre nicht nur auf die spielerischen Fähigkeiten unseres „Riesen“ setzen kann, sondern auch auf sein Engagement abseits des Feldes. Denn Lukas ist ein absoluter Teamplayer - und somit auch ein hochverdienter „Spieler des Monats Dezember“. Das Bild wird zeitnah ausgetauscht.

Die Hinrundenbilanz kann sich durchaus sehen lassen, und das gilt nicht nur für unsere erste Mannschaft. Das trifft auch auf die Ergebnisse unseren „Spieler des Monats November“ zu, der seit seinem Wechsel im Sommer eine starke Entwicklung genommen hat und statistisch betrachtet der erfolgreichste BSCler der zweiten Mannschaft ist.

Denn Michi gewann in der ersten Halbserie neun von zwölf Spielen, im November setzte er sich sogar in fünf von sechs Spielen durch. Sogar bei seiner einzigen Niederlage in diesem Monat - im Einzel gegen unsere ehemalige, landesligaerfahrene Nummer eins Tobi - überzeugte der ehemalige Stolberger auf ganzer Linie, nur das i-Tüpfelchen fehlte nach einer 18:14-Führung im 3. Satz. Besonders beeindruckend ist, dass Michi vor seinem Wechsel eher als Mixedspieler im Einsatz war, sich aber nun in einen tollen Einzelspieler verwandelt hat.

In einer Woche steht für den 29-Jährigen ein weiteres Highlight an: Dann wird er 30. Die BSC-Jury hofft, dass sein Smash auch in diesem fortgeschrittenen Alter noch diese hammerharte Qualität hat!

Es hätte bisher nicht viel besser laufen können. Aus den ersten vier Spielen holte unsere fünfte Mannschaft sensationelle acht Punkte, aus dem jahrelangen Kellerkind ist in dieser Saison ein ganz heißer Aufstiegskandidat geworden. Großen Anteil daran hat unser "Spieler des Monats Oktober", der seit Jahren ein Aktivposten der Mannschaft ist und in dieser Saison zu Höchstform aufläuft.

Michael überzeugte bisher sowohl im Doppel, als auch im Einzel - und das obwohl er das erste Einzel spielt. Im Oktober war seine Bilanz makellos, im gesamten Saisonverlauf hat das BSC-Urgestein von acht Spielen erst zwei verloren. Und die gingen auch noch im 3. Satz an den Gegner. Selbst am vergangenen Wochenende, als BSC 5 den ersten kleinen Dämpfer beim 1:7 beim FC Rheinland Übach erhielt, gewann Michael sein Einzel. Sollte es weiter so gut für ihn und unsere Fünfte laufen, dürfte das Rückspiel gegen die Übacher zu einem unfassbar spannenden Aufstiegsendspiel werden...

Der Ball fliegt wieder, die ersten Spiele sind Geschichte. Dass unsere erste Mannschaft mit zwei Siegen aus den ersten beiden Partien den besten Saisonstart seit mehr als zehn Jahren hingelegt hat, daran hatte auch unserer „Spieler des Monats September“ seinen Anteil.

Denn unser Neuzugang Jan, der vor der Saison vom BRC Eschweiler kam, gewann seine ersten vier Spiele. Erst am dritten Spieltag, nach einer vierstündigen Anreise (Erdogan-Besuch in Köln), musste sich der 29-Jährige im Doppel an der Seite von Volker dem ehemaligen Oberliga-Spieler Marcus Barsch und dem ehemaligen Verbandsliga-Spieler Philipp Bollmann geschlagen geben. Im Einzel ist Jan aber auch nach dem vierten Spieltag noch ungeschlagen, und gegen SW Köln gewann er auch wieder sein Doppel. Macht in Summe: sieben Siege in acht Spielen. So kann es weitergehen, findet die BSC-Jury.

Die ersten BSC-Mannschaften sind am Wochenende in die neue Saison gestartet, in der Bezirksliga kam es zum Aufeinandertreffen zwischen unserer Zweiten und der Vierten. Unser „Spieler des Monats August“ muss sich dagegen noch ein wenig gedulden, bis er in dieser Saison zum ersten Mal aufschlägt.

Denn unsere Fünfte spielt „erst“ am kommenden Samstag, Marcel ist deren Kapitän. Dass der 32-Jährige nach seiner Knie-OP wieder schnell zu alter Stärke gefunden hat, stellte er beim Brühler Warm-Cup unter Beweis, wo er an der Seite von Michael M. im Doppel das Podium nur knapp verpasste (Platz 4). Kein Wunder, ist er doch der trainingsfleißigste BSCler in der spielfreien Zeit gewesen. Für die Jugendlichen ist er zudem ein wichtiger Ansprechpartner, und in Abwesenheit von Paul trainierte der frisch ausgebildete „Trainerassistent“ auch unseren Nachwuchs. Die BSC-Jury hofft, dass Marcel verletzungsfrei durch die Saison kommt und seine Motivation nicht verliert.

Im Juli gerät das Badmintonspielen per se häufig in den Hintergrund. Die öffentlichen Hallen sind in den Sommerferien geschlossen, die erste Welle der Turniere ist abgeebbt, und das Wetter lädt eher zu einem Freibadbesuch ein. Da die Vereinsrangliste aber bis zum 31. Juli abgeschickt werden muss, laufen die Planungen für die neue Saison bereits seit ein paar Wochen auf Hochtouren. Deshalb überrascht es nicht, dass unsere „Spielerin des Monats Juli“ nicht für ihre sportliche Leistung, sondern auch ihr Engagement abseits des Feldes mit dem begehrten Titel ausgezeichnet wurde.

Melanie ist nicht nur ein wichtiges Mitglied unserer Überraschungs-Aufstiegsmannschaft, der Vierten, in ehelicher Zusammenarbeit mit Michael leistet sie auch einen wichtigen Beitrag für unseren Nachwuchs. Ob Schüler oder Jugendliche: Jeder erhält eine Spielberechtigung, ein Trikot und was das Herz sonst noch so begehrt. Und auch das Nikolaus-Turnier oder die Saisonabschlussfeier würden nicht ansatzweise so rund laufen, wenn Melanie sich nicht so gewinnbringend einsetzen würde. Das Wahlgremium hofft sehr, dass Melanie auch in Zukunft weiter so motiviert bleibt - auf und abseits des Platzes.

Sommerzeit ist Turnierzeit. Mit den BTB Open in Baesweiler geht es fast schon traditionell bei uns in der Region los, danach folgen der Grenzland Cup in Erkelenz und der Alemannen Cup in Aachen. Ob es der Sommer unseres „Spieler des Monats Mai“ wird, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Fest steht auf jeden Fall: Der Auftakt war vielversprechend. Denn Janusch kämpfte sich an der Seite von Simone im Mixed-B-Feld in Baesweiler zum Sieg. Für das wohl am besten eingespielte gemischte Doppel in der BSC-Geschichte war es ein weiterer Triumph in einer langen Erfolgsgeschichte. Die soll in der kommenden Saison in der Bezirksliga weitergehen. Leider hat sich unser „dienstältester“ BSCler dabei eine Schulterverletzung zugezogen. Gute Besserung an dieser Stelle. Wir hoffen, dass Janusch schnell wieder fit ist und verletzungsfrei durch die neue Saison kommt.

Nach der Saison ist vor der Saison. Getreu diesem Motto wurde in Herzogenrath zuletzt fleißig trainiert, die Halle an der Bardenberger Straße platzte bei Pauls erstem Training nach seiner Rückkehr fast aus allen Nähten. Einer, der unseren Coach bei den Jugendlichen und Schülern vertreten hat, ist unser „Spieler des Monats April“.

Markus erwies sich als große Stütze für unseren Nachwuchs, zusammen mit Marcel und David sorgte unser BSC-Eigengewächs dafür, dass fast alle Einheiten in Pauls Abwesenheit stattfinden konnten. Um unsere Jugendlichen und Schüler noch besser fördern zu können, hat sich Markus zum „Trainerassistenten“ vom Verband ausbilden lassen. Mit Erfolg. Einziger Wermutstropfen: Da er sich bei der Praxiseinheit erneut eine schwere Knieverletzung zugezogen hat, fällt er auf unbestimmte Zeit aus. Wir wünschen ihm gute Besserung und eine schnelle Genesung, damit er schon bald wieder auf dem Feld stehen kann. Als Trainerassistent und Spieler!

Am Ende fehlte nur das i-Tüpfelchen. Eigentlich hätte unsere erste Mannschaft die Saison auf dem dritten Rang beendet und damit die beste Platzierung in den vergangen zehn Jahren in der Landesliga eingefahren. Da Ligakonkurrent BRC Eschweiler 1 aber kurz vor dem Ende sein Team vom Spielbetrieb zurückzog, wurden BSC 1 vier Punkte abgezogen. Hinzu kam, dass der unbesiegte Verbandsliga-Rückkehrer BV Aachen 1 sein letztes Spiel kampflos an DJK Friesdorf 1 abgab. Dennoch war der vierte Platz in der Endabrechnung ein Riesenerfolg - was auch an unserer „Spielerin des Monats März“ lag.

Nicht nur am letzten Spieltag gegen den bereits als Vizemeister feststehenden BC Rheinbach 1 (4:4) stellte Sandra ihren Kampfgeist und ihre Klasse unter Beweis. Auch im gesamten Saisonverlauf wusste sie zu überzeugen. Deshalb überrascht es auch nicht, dass sie nach dieser Spielzeit ihre persönlich beste Landesliga-Einzelbilanz vorweisen kann (9:3). Und wozu unsere „Präsidentin“ im Doppel an der Seite von Francesca fähig ist (was bisher statistisch aber nicht zum Ausdruck kam), wurde im Spiel gegen die Rheinbacher Frauen deutlich, die gegen unsere Damen ihre einzige Saisonniederlage kassierten. An der Doppelbilanz insgesamt lässt sich noch arbeiten, aber es muss ja in der kommenden Saison auch noch ein bisschen Luft nach oben sein...

Seite 1 von 10